Über mich

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Über mich
Ich bin Elke Schlegel. Ich bin gebürtige Potsdamerin und lebe auch heute noch ganz in der Nähe meiner Heimatstadt in einem kleinen Dorf. Hier fühle ich mich wohl. Die Beschaulichkeit, das naturnahe Leben und die Übersichtlichkeit tun mir gut. Und doch bin ich schnell in der Stadt bei meinen Kindern, zum Essen oder auch mal im Kino. Wenn ich mich selbst beschreibe, denke ich zuerst daran, dass ich immer etwas tun möchte.
Materialien
Materialien
Das Material besteht weitestgehend aus natürlichen, biologischen und zertifizierten Materialien. Die Stoffe in Ökotex Standard beziehe ich in der Regel über die Firmen „Wollknoll“oder „Laib Yala“. Die Körper werden mit einem reißfesten Garn aus Polyester genäht.
Philosophie der Puppenmacherei
Unsere Philosophie
Ein jedes Kind ist einzigartig, ein jeder Mensch ist ganz individuell und ganz besonders in seinem Aussehen, in seinen Eigenschaften, in seinen Formen und seinen ganz besonderen Emotionen, Interessen und Begabungen. Kinder erforschen ihre Umgebung, sie lernen oft rasend schnell. Sie erschaffen sich ihre ganz eigene Welt der Dinge, die sie erleben und begreifen.
Herstellung
Herstellung
Der Prozess der Herstellung entspricht in weiten Teilen der klassischen Herstellung einer Waldorfpuupe. Schnitt und Herstellung setze ich nach den Anleitungen von Mariengold um.

Einzigartig

Jede Puppe ist ein Unikat. Der individuelle Ausdruck der Puppe entsteht in einzelnen Arbeitsschritten. Der Moment, wenn die Puppe Form annimmt, Ärmchen, Beinchen und das Gesicht entsteht, überrascht mich immer wieder. Die Überraschung, wie sie am Ende tatsächlich wirkt und aussieht, bleibt mir jedes Mal erhalten. Lest dazu unter der Rubrik Philosophie der Puppenmacherei.

Über mich

Ich bin Elke Schlegel. Ich bin gebürtige Potsdamerin und lebe auch heute noch ganz in der Nähe meiner Heimatstadt in einem kleinen Dorf. Hier fühle ich mich wohl. Die Beschaulichkeit, das naturnahe Leben und die Übersichtlichkeit tun mir gut. Und doch bin ich schnell in der Stadt bei meinen Kindern, zum Essen oder auch mal im Kino.

Wenn ich mich selbst beschreibe, denke ich zuerst daran, dass ich immer etwas tun möchte. Ich liebe es in meinem Garten zu arbeiten, an der Nähmaschine zu sitzen, an neuen Puppen zu arbeiten oder in Nähkursen mit den Teilnehmern schöne kleine Dinge entstehen zu sehen. Ich lasse mich mit Hingabe von Bastelideen aus Zeitungen inspirieren und diese selbst auszuprobieren. Ich gehe gern spazieren in Wald und Flur und freue mich, wenn ich mit meiner Familie zusammen sein kann.

Nach einer sehr langen arbeitsintensiven Zeit in einem deutschen Konzern, arbeite ich heute mit und für Kinder in einer Kindertagesstätte. Kinder sind einfach herrlich unbedarft. Sie sind neugierig und probieren sich gern aus. Das verbindet uns und macht die Arbeit jeden Tag aufs Neue spannend. Immer in Bewegung, aktiv, kreativ und forschend entdecken und konstruieren die Kinder ihre Welt. Dabei möchte ich sie begleiten. Sie inspirieren mich. Sie fordern mich und stellen mich vor Herausforderungen, denen ich mich stelle auch wenn das nicht immer ganz leicht ist.

Ein wichtiger Teil in meinem Leben ist neben meinem liebevollen Partner, meiner beiden phantastischen Kindern, mein geliebtes Enkelkind Finn. Sie geben mir Kraft, die Motivation und die Energie mich immer wieder auszuprobieren beim Nähen, beim Basteln, Gärtnern und werkeln und beim Puppenmachen und bei allem was ich sonst noch so tue. Ich bin immer für sie da, wenn sie mich brauchen und freue mich, wenn sie an mich denken.

Philosophie der Puppenmacherei

Ein jedes Kind ist einzigartig, ein jeder Mensch ist ganz individuell und ganz besonders in seinem Aussehen, in seinen Eigenschaften, in seinen Formen und seinen ganz besonderen Emotionen, Interessen und Begabungen. Kinder erforschen ihre Umgebung, sie lernen oft rasend schnell. Sie erschaffen sich ihre ganz eigene Welt der Dinge, die sie erleben und begreifen.

Wir Erwachsene sind Vorbild, Unterstützer und ganz oft erstaunen wir, wenn wir unser Ebenbild entdecken oder anders gesagt, uns Kinder den Spiegel unseres eigenen Tuns vor das Gesicht halten. Puppen begleiten Kinder in ihrer ganz persönlichen Entwicklung. Sie ahmen uns nach und das was sie im Alltag erleben. All die Puppen der engagierten Puppenmacherinnen regen die Phantasie der Kinder an. Kein vorgefertigtes Lachen, keine batteriebetriebene Stimme oder Weinen, keine steifen Beine und kein pullernde Puppe, bei denen das Wasser oben rein und unten raus läuft. Nein, die besonderen Puppen nach Waldorfart regen das Spiel der Kinder an. Das Kind entscheidet, ob das Puppenkind fröhlich oder traurig ist und spiegelt vielleicht auch so manches Mal die Gefühle des Kindes wieder. Das Kind entscheidet selbst, welche Situation gespielt wird und was gerade interessant ist und wie sich Puppe und Puppenmutti oder Puppenvati fühlt.

Die Puppenkinder fertige ich aus hochwertigem Puppentrikot. Sie sind mit Schafswolle gefüllt. Die Beine und Arme entstehen nach dem Nähen durch das feste Stopfen. Sie werden in den Körper per Hand genäht. Jeder Kopf entsteht aus Schafswolle durch Abbinden und der Gestaltung der Haare. Das Gesicht wird gestickt. Oft bekommen die Puppen eine kleine Nase und einen kleinen Bauchnabel. Jeder Puppe ist ganz individuell. Ich kann nie ganz genau sagen, wie sie aussehen wird. Natürlich bestimme ich Farbe der Haare und die Form des Körpers und die Farbe der Augen aber ich lasse mich immer wieder überraschen, wie sie am Ende aussehen und wirken wird. Die Fertigung dieser Puppen füllt einen Teil meiner Freizeit aus. Keine Serienproduktion und kein professionelles Arbeiten aber jede Puppe ist mit Liebe gemacht und wird eine kleine Überraschung sein. Die Kleidung nähe ich ebenfalls selbst. Die Stoffe lasse ich vorher durch die Finger gleiten, spüre wie sie sich anfühlen und stelle mir vor, wie das kleine Kleid aussehen kann.

2013 war ich im Kurs der Puppenmacherin Maria von Mariengold. Sie ist mein Vorbild. Nicht nur dass sie mir als Mensch so sympathisch ist, auch ihr Können und ihre ganz besonderen Fertigkeiten schätze ich sehr. Von ihr habe ich mein Handwerk als Grundlage gelernt. Noch jedes Jahr gehe ich einmal im Jahr wieder zu ihr in den Kurs. Ich lerne nicht aus. Ich freue mich immer aufs Neue sie wieder zu sehen und mich neu inspirieren zu lassen.

Materialien

Das Material besteht weitestgehend aus natürlichen, biologischen und zertifizierten Materialien. Die Stoffe in Ökotex Standard beziehe ich in der Regel über die Firmen „Wollknoll“oder „Laib Yala“. Die Körper werden mit einem reißfesten Garn aus Polyester genäht. Mit reiner Schafswolle wird der Körper gestopft. Das Puppenhaar aus Mohair und Wolle beziehe ich ebenso über die Firma „Wollknoll“. Sehr gern nutze ich auch das pflanzengefärbte Alpacagarn von „Die Pflanzenfärberin“.

Auch bei den Stoffen für die Bekleidung achte ich darauf so viel wie möglich Biostoffe zu verwenden. Bei der Auswahl lass ich mich unter anderem von den schönen Stoffen im Nähgern Potsdam inspirieren. Ich bestelle wenig Stoffe im Internet. Ich muss den Stoff fühlen, wie weich er ist und wie die Farben auf mich wirken.

Alle Bezugsadressen der Materialien, die ich verwende, sind nachvollziehbar und hier aufgelistet:

  • Wollknoll.eu
  • Laib Yala
  • Nähgern Potsdam
  • die Pfanzenfärberin
  • Fadenversand.de

Herstellung

Der Prozess der Herstellung entspricht in weiten Teilen der klassischen Herstellung einer Waldorfpuupe. Schnitt und Herstellung setze ich nach den Anleitungen von Mariengold um (www.Mariengold.de) Die Herstellung einer Puppe beginnt damit den Körper aus Puppentrikot zu nähen. Dafür gibt es unterschiedliche Techniken. Den Kopf entsteht aus dem Abbinden einer vorbereiteten Kugel aus Schafswolle. Dann widme ich mich der kleinen Stupsnase. Augen und Mund werden gestickt. Besondere Freude macht mir das Stopfen der Arme und Beine. So kleine Händchen mit einem kleinen Daumen. Das ist einfach wunderschön. Arme und Beine werden mit der Hand in den Körper eingenäht. Der Po und der Körper werden gestopft und der Kopf eingenäht. Für die Haare häkele ich eine kleine Kappe in deren Maschen dann die Haare eingeknüpft werden. Ich bin keine professionelle Puppenmacherin aber jede Puppe wird von mir mit Liebe hergestellt. Wieder und wieder schaue ich mir die Puppe dabei an und erforsche, wie sie denn wohl aussehen wird.

Tipp
Bücher wie zum Beispiel von …Niehaus, Kurse bei professionellen Puppenmacherinnen wie Maria von Mariengold oder 1000Rehe geben schöne und hilfreiche Impulse, aber auch im Internet kannst du zahlreiche interessante Links und Unterstützung beim Herstellen einer Puppe finden.
Im Nähgern Potsdam biete ich Puppen- und Nähkurse an.